• 23. August 2021
    WAK-N unterstützt den Entwurf zur Verrechnungssteuerreform grossmehrheitlich

    Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) hat am 16. und 17. August 2021 die Verrechnungssteuer-Reform beraten (Detailberatung). Bereits im Mai führte die WAK-N zu diesem Thema ein Hearing mit Vertretern der Wirtschaft durch. Die Asset Management Association Switzerland war ebenfalls eingeladen und plädierte dafür, dass die Verrechnungssteuer nicht nur auf Zinsen von Direktanlagen, sondern auch auf Erträge von indirekt über einen Schweizer Anlagefonds gehaltenen Obligationen abgeschafft werden sollten, sofern diese Zinserträge separat ausgewiesen werden. Die WAK-N hat diesem Anliegen nun im Rahmen der Detailberatung entsprochen und mit 15 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen einen entsprechenden Antrag angenommen. In den Augen der Kommissionsmehrheit wird so insbesondere verhindert, dass Schweizer Anlagefonds gegenüber ausländischen Fonds benachteiligt werden. Die Gesetzesvorlage wurde in der Gesamtabstimmung mit 17 zu 8 Stimmen angenommen. Die Mehrheit der Kommissionsmitglieder begrüsste insbesondere, dass sich der Bundesrat für eine einfachere Lösung entschieden hat als diejenige, die in die Vernehmlassung geschickt worden war. Der Nationalrat wird das Dossier in der Herbstsession beraten.

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